PIN.X

Die Projekte von PIN.X verlegen das Klassenzimmer ins Museum. Sie richten sich an Schüler ab zehn Jahren und sind damit die ideale Ergänzung zu PIN.occio (für Kinder bis 10 Jahre).

Projekt 1: PIN.X vermittelt Wissen

PIN.X lädt Hauptschüler in die Designabteilung ein und bereitet sie vor den Exponaten auf ihre Technikprüfung vor. Themen wie Material, Form und Design werden dabei lebendig vermittelt ebenso wie Designgrundlagen und -geschichte. Fach- und Weltwissen haben so auch über die Prüfung hinaus Bestand.

Projekt 2: PIN.X verbindet Welten

Vor ihrem Museumsbesuch vergeben Schüler am Computer selbstgewählte Begriffe, sogenannte taggs und beschreiben damit ausgewählte Exponate. Der Besuch der Pinakothek der Moderne baut auf den taggs auf und wird durch Informationen ergänzt. Geschickt wird dabei die virtuelle Welt mit dem Erleben der Originale im Museum verbunden. Das Museum wird so zu einem interessanten Lernort.

Projekt 3: PIN.X veranschaulicht Werke

In welchen Kontexten sind die Werke von Beckmann, Beuys, Lehmbruck oder Warhol entstanden? Was hat die Künstler bewogen? In altersgerechten Angeboten wird ein Dialog vor den Werken durch Workshops ergänzt, um das Gesehene und Gehörte in neuer Form zu verarbeiten.

Altersgruppe: Ab 10 Jahren
Wer macht mit: Haupt-, Realschüler und Gymnasiasten
Was lernt man mit PIN.X: Die Angebote nehmen Bezug auf die Lebenswelten und den Mediengebrauch der Schüler und vermitteln persönliche und soziale Kompetenzen.
Motto: Freude am Lernen!

Projekt 4: PIN.X dreht und versteht Bilder

Durch selbst gedrehte Videoclips setzen sich die Schüler intensiv mit einem Teil des Sammlungsbestandes auseinander. Zu Werken berühmter Maler der Klassischen Moderne entwickeln sie eigene Ideen, agieren selbst vor und hinter der Kamera und erzählen so durch das Medium Kurzfilm ihre ganz eigenen Geschichten zu Kunstwerken von Franz Marc, Paul Klee oder Ernst Ludwig Kirchner. 

Am 13. Februar hat Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, Schirmherr des Kunstvermittlungsprojekts PIN.X,  rund 70 junge Teilnehmer im Bayerischen Staatsministerium empfangen und sich von deren filmischen Erfahrungen mit der Kunst berichten lassen. Zum erfolgreichen Abschluss des Projektes nahmen die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule an der Schleißheimer Straße, des Luitpold-Gymnasiums und des Erasmus-Grasser-Gymnasiums im feierlichen Rahmen ihre Urkunden entgegen.

Spannender Höhepunkt des Vormittags war die Freischaltung des eigens für die PIN.X Kurzfilme eingerichteten YouTube-Kanals durch Staatsminister Dr. Spaenle. Dort sind alle 12 Kurzfilme ab jetzt zu sehen: http://www.youtube.com/user/histonauten

Staatsminister Dr. Spaenle fand zum Abschluss der Veranstaltung die passenden Worte: Das PIN.X Projekt der Stiftung Pinakothek der Moderne, erschließt „eines der schönsten Kunstareale der Welt für die jungen Menschen, die in der Stadt leben.“

Die Projekte sind gemeinsam von der Stiftung, PIN., dem Museumspädagogischen Zentrum und dem Palais Pinakothek initiiert und werden vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus unterstützt.