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Freischwinger-Sessel "Siesta" von Ladislav Zak
 

Sammlungsarbeit

 

Die Neue Sammlung

Für Die Neue Sammlung erwarb die Stiftung Pinakothek der Moderne 2007 den Freischwinger-Sessel „Siesta“ von Ladislav Zak aus dem Jahr 1930/31. Er wird in Zukunft in der Design-Abteilung des Neuen Museums in Nürnberg zu sehen sein.

 

Dank der Unterstützung durch die Stiftung Pinakothek der Moderne verfügt das    

Conservation Department der Neuen Sammlung seit einiger Zeit über ein

hochspezialisiertes Mikroskop, das aus dem Museumshaushalt nicht finanzierbar

gewesen wäre.

Als Designmuseum bewahrt Die Neue Sammlung eine Vielzahl von Objekten aus

sogenannten modernen Materialien, etwa aus Kunststoffen oder Fasergeweben. Erst

die Einrichtung eines eigenen Restaurierungslehrstuhles an der TU München, der

sich dieser Thematik widmet, ermöglichte es dem Museum mit Eröffnung der

Pinakothek der Moderne auch jene Wissenschaftler zu finden, die in der Lage sind,

sich kompetent mit den hier entstehenden Problematiken auseinanderzusetzen.

Mit dem neuen Instrument können die Restauratoren der Neuen Sammlung nun

hausintern in ihrem Atelier in der Pinakothek der Moderne Untersuchungen wie

Fasermikroskopie, Holzanatomie, Farbschichtanalysen oder die Beurteilung von

Lösemittelbeständigkeiten und Degradationsvorgängen an Kunststoffen durchführen.

Eine integrierte Bild- und Meßsoftware gestattet die unmittelbare Aufbereitung,

Präsentation und dauerhafte Dokumentation der gewonnenen Erkenntnisse.

Das neue Gerät erlaubt effizientes wissenschaftliches Arbeiten in einem technisch-

restauratorischen Bereich, der für ein Museum, das sich mit Gegenwartsfragen

auseinandersetzt, von zentraler Bedeutung ist.

 

Sammlung Moderne Kunst

Finanzielle Unterstützung der Ausstellung "Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert":

Im kommenden Jahr wird der Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in unmittelbarer Nähe der Pinakothek der Moderne in München eröffnet. Die neue Nachbarschaft beider Institutionen ist Anlass für eine groß angelegte Ausstellung über den Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert.
Dieses gemeinsame Projekt ist die erste Museumsausstellung über den Dokumentarfilm. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung des dokumentarischen Erzählens für die bildende Kunst zu verdeutlichen, wechselseitige Einflüsse zu beschreiben und im Vergleich der unterschiedlichen Bildsprachen den Blick der jüngsten Regisseursgeneration auf ihre Welt zu zeigen.
Der Freistaat Bayern und die Stadt München haben eine Bearbeitung des Kunstareals in Auftrag gegeben. Den Anstoß dazu gab die Stiftung Pinakothek der Moderne. Wir hoffen, dass räumliche und konzeptionelle Verbesserungen den Münchner Kulturstandort national und international herausheben werden. Im Sinne des Vernetzungsgedankens innerhalb der Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen im Kunstareal hat sich die Stiftung Pinakothek der Moderne sehr gerne bereit erklärt, einen finanziellen Beitrag für das Ausstellungsprojekt "Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert" der HFF und der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne zu leisten.

 

 

Staatliche Graphische Sammlung

Seit dem Frühjahr 2007 ist die Staatliche Graphische Sammlung dank der Stiftung Pinakothek der Moderne Besitzerin eines hoch modernen Großformatscanners. Der CRUSE-Scanner kann Kunstwerke bis zu einem Format von 1 x 1,5 Meter in höchster Auflösung einlesen. Mit dem neuen Gerät ist es nun möglich, den gesamten Bestand der Graphischen Sammlung sukzessive in digitaler Form zu archivieren. Die Mitarbeiter der Sammlung scannen zurzeit bis zu 20 Werke am Tag ein. Dabei werden zunächst alle Bilder eingelesen, die aktuell für Buch- und Katalogproduktionen benötigt werden. Nebenbei arbeiten sie sich systematisch durch die Depots. Die Anschaffung des Scanners bedeutet für die Sammlungsmitarbeiter eine erhebliche Zeiteinsparung, da für sie nun das aufwendige Fotografieren, Entwickeln und postalische Versenden von Fotoabzügen entfällt.

 

  CRUSE-Scanner

 

 

 
     

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