Freundeskreis / Veranstaltungsprogramm   stiftung pinakothek der moderne
       

 

Der Kreis bietet das ganze Jahr über Gelegenheiten zur Begegnung mit moderner Kunst in privilegierter Weise. Zu privaten Führungen in München wie etwa Vorbesichtigungen wichtiger Ausstellungen kommen Reisen in die Kunstmetropolen der Welt. Und immer wieder öffnen sich die Türen von bedeutendsten Privatsammlungen, Künstlerateliers, Galerien und natürlich von großen internationalen Museen.

 

 
       

 

Aktuelle Besichtigungen

Für unsere Mitglieder und Freunde haben wir ein vielseitiges Programm für 2010 zusammengestellt, von dem Sie hoffentlich Gebrauch machen werden.

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Mai '10     

 Donnerstag, 06. Mai 2010, 18:30 Uhr

KÜNSTLERGESPRÄCH MIT NORBERT TADEUSZ

Im Zuge der Ausstellung „Norbert Tadeusz — Zeichnungen.“ der Staatlichen Graphischen Sammlung in der Pinakothek der Moderne

Gespräch zwischen dem Künstler Norbert Tadeusz und Dr. Michael Semff, Direktor der Staatlichen Graphischen Sammlung

Treffpunkt: Rotunde

Der 1940 geborene Norbert Tadeusz, in den 1960er-Jahren Meisterschüler von Joseph Beuys, zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart, die über die Jahrzehnte konsequent an ihrer figürlich-gegenständlichen Bildwelt festhielten. Auch in Tadeusz’ zeichnerischem Werk dominiert im Sujet das Bekannte und Alltägliche, die Präsenz des (überwiegend weiblichen) Körpers in seiner sinnlichen Dimension. Tadeusz’ gleichsam obsessives Thema ist dessen Ausgesetztsein im Raum, dessen zuweilen an Bacon erinnernde existenzielle Isolation. Diese äußert sich immer wieder in den aberwitzigsten Posen, Schattenverläufen, Verrenkungen und Fragmentierungen in höchst individuellem Kolorit, das Grelles mit morbider, sachlicher Nüchternheit verbindet. Die Blätter entbehren dabei jeder vordergründigen Virtuosität. Sie beziehen ihre sinnliche Qualität aus einer unmittelbaren Anschaulichkeit, die mit der klaren Auffassung von der Effizienz des Raumes einhergeht. Aus einer Privatsammlung gelangten als großzügige Schenkung Konvolute von jeweils ca. 100 Arbeiten auf Papier dieses Künstlers an die Staatliche Graphische Sammlung München und an das Dresdner Kupferstichkabinett. Fokussierend auf die 1960er- und 1970er-Jahre bezeugen sie die Eigenständigkeit sowie die reichen Facetten seines Schaffens in diesem Medium.

Teilnehmer: unbegrenzt

Anmeldeschluss: 03.05.2010

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   Mittwoch, 19. Mai 2010, 12:00 - ca. 14:30 Uhr

ARCHITEKTUR IN MÜNCHEN

Tagesausflug zur Unternehmenszentrale des Münchner Modelabels RENA LANGE

Treffpunkt: M. Lange & Co. GmbH, Lindberghstr. 3, 80939 München. An- und Abfahrt wird privat organisiert.

2008 hat der berühmte britische Architekt David Chipperfield die neue Zentrale des Modeunternehmens Rena Lange in München errichtet. Ebenso entwickelte er das neue Shop-Konzept, welches bisher im Flagshipstore in München, in London und in Frankfurt umgesetzt wurde. Das elegante Gebäude mit seiner dominanten schwarzen Putzfassade fügt sich harmonisch in die leicht hügelige Außenanlage und vereint auf faszinierende Weise den Industriecharakter des Standortes mit der Kreativität und Eigenständigkeit des Unternehmens, das sich als Modelabel weltweit einen Namen gemacht hat. Nach einem Rundgang durch das dreigeschossige Firmengebäude mit Ateliers, Büros, einem Showroom sowie einem Outlet sind Sie herzlich zu einem Mittagessen in der Firmenkantine eingeladen.


Teilnehmer: 20 Personen

Anmeldeschluss: 11.05.2010

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 Donnerstag, 20. Mai 2010, ganztägig

TAGESAUSFLUG NACH REGENSBURG

Treffpunkt: Parkplatz Pinakothek der Moderne an der Gabelsbergerstraße

Abfahrt um 8:15 Uhr mit dem Bus, Rückfahrt voraussichtlich um 17:00 Uhr

Im Kulturforum Ostdeutsche Galerie wird die Sammlung des Münchner Künstlers, Kunstliebhabers und Juweliers Herbert Kopp zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Schwerpunkt der opulenten Privatsammlung liegt auf der zeitgenössischen Kunst. Zu sehen sind zahlreiche Arbeiten verschiedenster Persönlichkeiten aus der Kunstwelt, darunter Günther Förg, Philip Guston, Paul McCarthy, Jonathan Meese, Albert Oehlen oder Tal R. Herbert Kopp wird uns Einblick in seine Sammlertätigkeit gewähren und über sein Interesse vor allem an den Grenzgängern in der Kunst sprechen. Außerdem wird uns ein Sammlerehepaar in ihrem Privathaus an der Donau empfangen und uns durch ihre Sammlung mit Werken von Robert Rauschenberg, Frank Stella u.a. führen. Zwischen den beiden Programmpunkten kehren wir im Restaurant Bischofshof am Dom zum Mittagessen ein und werden einen historischen Abstecher zur Alten Kapelle machen.

Die verbindliche Anmeldung erfolgt durch die Faxantwort sowie die Überweisung der Teilnahmegebühr in Höhe von EUR 120,- pro Person auf das Konto 5800 525 332 bei der Hypo Vereinsbank, BLZ 700 202 70. Darin enthalten sind folgende Leistungen: Busfahrt, Führungshonorar, Gastgeschenke, Museumseintritt, Organisationskosten sowie der Restaurantbesuch.

Bitte haben Sie Verständnis, dass bei kurzfristiger Absage oder Nichterscheinen keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr möglich ist.

Teilnehmer: 15 Personen

Anmeldeschluss: 10.05.2010

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Juni '10

 

 

   Mittwoch, 16. Juni 2010, 18:30 Uhr

WENIGER IST MEHR. BILDER, OBJEKTE, KONZEPTE AUS SAMMLUNG UNDARCHIV VON HERMAN UND NICOLE DALED. 1966-1978

Ausstellung im Haus der Kunst

Führung mit Dr. Ulrich Wilmes, Hauptkurator im Haus der Kunst

Treffpunkt: Haus der Kunst

„Je déteste le decor" (Herman Daled). Die Brüsseler Sammler Herman und Nicole Daled weigern sich, Kunst als Dekoration wahrzunehmen und zu instrumentalisieren. Sie nähern sich der Kunst in einer fundamental anderen Weise: Grundlage ihrer Aktivitäten sind die persönliche Beziehung und der Diskurs mit den Künstlern. Ganz im Sinne der Konzeptkunst, die den intellektuellen Gehalt eines Werks über dessen materielle Umsetzung stellt, verstehen sie sich nicht als Sammler, sondern als Kommunikatoren und Produzenten: Sie geben Künstlern die Möglichkeit, ihre Arbeit auch jenseits der gängigen Mechanismen des Marktes zu verwirklichen. Von ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Konzeptkunst, einer der wichtigsten Strömungen der jüngeren Kunstgeschichte, zeugen nicht nur die Werke, sondern auch die akribisch archivierten Dokumente, in denen die Aktionen und Ereignisse festgehalten sind. Die wichtigste Bezugsperson von Herman und Nicole Daled war Marcel Broodthaers; er ist mit über 80 Werken in der Sammlung vertreten. Darüber hinaus enthält sie Werkgruppen von Daniel Buren, Dan Graham, On Kawara, Sol Lewitt, Niele Toroni, Lawrence Weiner, Cy Twombly u.v.a. Die Ausstellung im Haus der Kunst konzentriert sich auf die Jahre 1966 bis 1978 und zeichnet dabei ein lebendiges Bild der Progressiven.

Teilnehmer: 20 Personen

Anmeldeschluss: 11.06.2010

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   Donnerstag, 24. Juni 2010, 18:30 Uhr

LA FABBRICA DEI SOGNI - ALESSI: STORIA E FUTURO

Ausstellung der Neuen Sammlung - The International Design Museum Munich in der Pinakotehk der Moderne

Fürhung mit Dr. Petra Hölscher, Kuratorin Die Neue Sammlung - The International Design Museum Munich

Treffpunkt: Rotunde

Einer der ganz Großen des Designs – Alessandro Mendini (*1931) – kuratiert und gestaltet für Die Neue Sammlung einen Rückblick auf die jüngsten 30 Jahre italienischen Designs. Mendini fokussiert seine Ausstellung auf einen Protagonisten der Szene: das Unternehmen Alessi, das sich vom kleinen metallverarbeitenden Betrieb zur weltweit agierenden Ideenfabrik wandelte. Nicht nur mit seinen Produkten, sondern vor allem durch seine stilprägenden Ideen und Aktionen schrieb Alessi europäische Designgeschichte.

Teilnehmer: 20 Personen

Anmeldeschluss: 18.06.2010

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Juli '10

 

 

   Samstag, 03. Juli 2010, 14:30 Uhr

ARNULF RAINER. DER ÜBERMALER

Eine Retrospektive zum 80. Geburtstag des Künstlers in der Alten Pinakothek

Führung mit der Kuratorin Dr. Corinna Thierolf

Treffpunkt: Alte Pinakothek

Nach der Präsentation der jüngsten Skulpturen Cy Twomblys 2006, widmet die Pinakothek der Moderne erneut eine Ausstellung in der Alten Pinakothek einem großen Gegenwartskünstler, der den Dialog mit der traditionellen Kunst sucht: Anlässlich seines 80. Geburtstags im Dezember 2009 stellt sie eine konzentrierte Werkschau des österreichischen Malers Arnulf Rainer vor, die zentrale, zum Teil noch nie ausgestellte Werke erstmals präsentieren wird. Rainers Schaffen entfaltet sich seit den 1950er-Jahren in dialektischer Spannung zwischen den Polen eines ruhigen, meditativen Farbauftrags und einer körperlich-kraftvollen Expressivität. Der in Rainers Methode des „Übermalens“ wirksam werdende und häufig in fast monochrome Bilder mündende Prozess des Zudeckens von Bildflächen steht in Kontrast zu den bewusst in hoher Geschwindigkeit geschaffenen, gestischen und körperbezogenen Werkserien wie den Fingermalereien, den Body-Poses oder den überarbeiteten Portraitfotos der Face Farces. Zwei große Räume klassischer Prägung in der Alten Pinakothek in München bieten die Möglichkeit, die kontrastierenden Kernprinzipien des Rainer’schen Oeuvres in ihrer Wechselwirkung und solitären Strahlkraft erlebbar zu machen. Zusätzlich werden in Kabinetten Arbeiten aus dem umfangreichen graphischen Werk sowie jüngere malerische Positionen gezeigt.

Teilnehmer: 20 Personen

Anmeldeschluss: 29.06.2010

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   Donnerstag, 27. Juli 2010, 17:00 Uhr

GESCHICHTE DER REKONSTRUKTION - KONSTRUKTION DER GESCHICHTE

Ausstellung des Architekturmuseums der TU München in der Pinakothek der Moderne

Führung mit Prof. Dr. Winfried Nerdinger

Treffpunkt: Rotunde in der Pinakothek der Moderne

In der Öffentlichkeit wie in Fachkreisen wird um das Thema „Rekonstruktion“ seit Jahren eine heftige, emotional aufgeladene Debatte geführt. Rekonstruiert wurde jedoch seit der Antike – aus verschiedenen Gründen sowie mit wechselndem Verständnis von „Wiederherstellung“. Ein Blick in die Geschichte könnte helfen, die Probleme und Argumente in einen größeren historischen Kontext einzuordnen und so die Diskussion etwas zu „entemotionalisieren“. In der Ausstellung des Architekturmuseums werden anhand von circa 150 repräsentativen Fallbeispielen – von Japan bis Kanada und von der griechischen Antike bis heute – verschiedene Beweggründe für die Rekonstruktion verlorener Bauten präsentiert und analysiert. Der Bogen spannt sich von Rekonstruktionen aus Gründen religiöser Kontinuität oder aus nationalen Überlegungen bis hin zu Wiederaufbauten zur Erfüllung ästhetischer oder kommerzieller Wünsche. Mit Modellen, Gemälden, Plänen, Fotos und Animationen wird ein ebenso spannender wie lehrreicher Einblick in ein kontroverses Thema gegeben. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Denkmalpflege der ETH Zürich.

Teilnehmer: 20 Personen

Anmeldeschluss: 22.07.2010

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Termine „besucherpi.lot“:

 

Sonntag, 30.05.2010

Sonntag, 27.06.2010

Sonntag, 25.07.2010

An jedem letzten Sonntag im Monat von 11:30 bis 13:00 Uhr stehen Ihnen junge Fachleute zur Seite. Sie zeigen Fakten auf und regen zu weiterführenden Gedanken an.

Die Stiftung Pinakothek der Moderne bietet in Kooperation mit der Stiftung art.131 des Bayerischen Kultusministeriums Schülerinnen und Schülern ab 15 Jahren die Möglichkeit, sich in Pi.lot-Seminaren zu jungen Museumsführern ausbilden zu lassen.

Interessierte Jugendliche aus Schulen in und um München waren eingeladen, sich fünf Tage lang intensiv mit moderner Kunst und Design zu beschäftigen. Unterstützt von Künstlern, Kunsthistorikern und Designern schärften sie ihren Blick auf die Werke und recherchierten Hintergründe. Auf der Basis ihrer eigenen Wahrnehmung entwickelten sie professionell ihre individuelle Führungslinie.

Befragen Sie die jungen Kunst- und Designkenner mit dem Pi.lot Button zu ihren Lieblingswerken in der Pinakothek der Moderne.

 
       
       
       
    Impressionen vergangener Reisen und Ausflüge  
       
    Besichtigung der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Hessischen Landesbank
   

Besichtigung der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Hessischen Landesbank

 
   
   

Atelierbesuch bei Tobias Rehberger

 
   
   

Besichtigung des Museums für Moderne Kunst mit dem Direktor Udo Kittelmann

 
       
April '08     

  Donnerstag bis Sonntag, 17. - 20. April 2008

Reise nach Dresden "Kunstwerke auf Papier"

Im Frühjahr feierten wir das 250-jährige Jubiläum der Staatlichen Graphischen Sammlung, vor allem auch mit einer Reise zum Kupferstichkabinett nach Dresden. Prof. Holler, der Leiter des Museums, lud uns in sein neu eingerichtetes Haus. Mit ihm und Michael Semff, dem Direktor unserer Sammlung, hatten wir darüber hinaus in Dresden die Gelegenheit, Kunstwerke auf Papier kennen zu lernen sowie die vielfältigen Möglichkeiten dieses Mediums, von der Zeichnung über die Collage bis hin zur Druckgraphik zu studieren. Wir besuchten, betreut von ortsansässigen Kuratoren, Galeristen und Kunstsammlern, Orte in Dresden, die ansonsten dem Tourismus verborgen bleiben. Nach einer ausführlichen geführten Stadtbesichtigung öffneten die Künstler Max Uhlig, Jürgen Schön sowie Jan Brokof ihre Ateliers für uns. Ausgewählte Werke des Künstlers Eberhard Havekost wurden uns in der Galerie Gebr. Lehmann vorgestellt. Außerdem standen eine Führung durch die Gemäldegalerie Alte Meister durch den Direktor Dr. Harald Marx sowie der Besuch der Hochschule für Bildende Künste auf unserem Reiseplan. Zudem empfingen uns zwei private Sammler in ihren Häusern und zeigten uns ihre Sammlungen- auch hier lag der Schwerpunkt auf Papierarbeiten.

 

 
   
   

Freundeskreis der Stiftung Pinakothek der Moderne vor der Semperoper

 
   
   

Prof. Holler im Kupferstichkabinett

 
   
   

vor der Gemäldegalerie Alte Meister mit dem Direktor Dr. Harald Marx

 
       
   

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