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Vier Museen unter einem Dach
Die Pinakothek der Moderne ist innerhalb weniger Jahre zu einer wichtigen Stätte der Begegnung mit Moderner Kunst, Architektur, Design und Graphik geworden. Das außergewöhnliche Gebäude von Stefan Braunfels ist aus der Kultur- und Stadtlandschaft Münchens nicht mehr wegzudenken. Der Erfolg des Museums ist nicht zuletzt dem enormen Spektrum an Kunstgattungen, Strömungen und Themen, die dort präsentiert werden, zu verdanken, denn die Pinakothek der Moderne vereint – einzigartig in Deutschland – unter ihrem Dach vier vollkommen eigenständige Museen: Das Architekturmuseum der Technischen Universität München, Die Neue Sammlung – Museum für angewandte Kunst und Design, Die Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Staatliche Graphische Sammlung München.
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Ausgangspunkt für alle Expeditionen in das Reich der Künste bildet die große Rotunde mit ihrer imposanten Glaskuppel. Wie auf einer italienischen Piazza können hier die Besucher flanieren und beim Wechsel von einem Ausstellungsbereich zum anderen die Gedanken schweifen lassen, Gesehenes besprechen und Atem holen, um erneut in die Tiefen dieser faszinierenden Welt einzutauchen
Neben den zwei ständigen Präsentationen der Sammlung Moderne Kunst im Obergeschoss und der Neuen Sammlung im Untergeschoss bietet die Pinakothek der Moderne in mehreren Räumen die Möglichkeit für temporäre Ausstellungen. Zwei Bereiche sind dabei Ausstellungen des Architekturmuseums und der Graphischen Sammlung vorbehalten. Zwei weitere Ausstellungsräume werden von allen vier Sammlungen genutzt.
Dem Architekten Stefan Braunfels ist es dabei gelungen, für jedes der vier Museen ein eigenes Lichtkonzept zu verwirklichen: Die Säle der Sammlung Moderne Kunst im Obergeschoss haben Oberlicht, während die Räume des Architekturmuseums im Erdgeschoss durch große Panoramafenster Seitenlicht einfallen lassen und die Ausstellungsflächen für Die Neue Sammlung und die Staatliche Graphische Sammlung mit Kunstlicht beleuchtet werden.
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