Eine Philosophie des Förderns
Finanzielles und ideelles Engagement vereinen
Die Stiftung Pinakothek der Moderne ist aus dem Bewusstsein heraus entstanden, dass bürgerschaftliches Engagement notwendig ist, um unserer Gesellschaft entscheidende Impulse für ihre Weiterentwicklung zu geben. Hierbei geht es nicht nur darum, einen finanziellen Ausgleich zu den stark in Anspruch genommenen öffentlichen Kassen zu schaffen. Vielmehr kann privates Engagement zur Verwirklichung besonderer Ideen führen und so eine starke Innovationskraft entfalten. Das Selbstverständnis der Stiftung gründet dabei auf vier starken Säulen: Unabhängigkeit, Verantwortung, Initiative, Leidenschaft.
Unabhängigkeit
Die Stiftung kann über den Einsatz ihrer finanziellen Mittel selbst bestimmen. Weder gehen Gelder in einem aufgeblähten Verwaltungsapparat verloren, noch werden Ideen durch politische Prozesse der Konsensfindung verwässert.
Verantwortung
Die Stiftung ist ein verlässlicher Partner für die Pinakothek der Moderne. Sie unterstützt die Mitarbeiter der Sammlungen bei ihrer täglichen Arbeit und bei der Umsetzung ihrer Visionen. Die Vermittlung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts soll auf höchstem Niveau stattfinden können.
Initiative
Die Stiftung Pinakothek der Moderne möchte all denen eine ideelle Heimat geben, die sich aktiv für das Museum und seine vier Sammlungen engagieren wollen. Sie versteht sich nicht als passive Geldgeberin, sondern entwickelt selbst Ideen, mit denen sie an das Museum herantritt, und liefert wichtige Impulse.
Leidenschaft
Die Stiftung ist aus der Leidenschaft für Kunst, Architektur, Design und Graphik entstanden. Diese Begeisterung war und ist die Basis allen Engagements im Rahmen der Stiftungsarbeit. Besonders am Herzen liegt der Stiftung daher, bei möglichst vielen Menschen ein Interesse für die vier einzigartigen Sammlungen der Pinakothek der Moderne zu wecken. Hierfür hat sie den Freundeskreis geschaffen. Er bietet den Förderern durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm die Möglichkeit, sich umfassend über die Arbeit, die Bedürfnisse sowie natürlich die Erfolge des Hauses zu informieren. Direkter und transparenter kann finanzielles Engagement im Kulturbereich nicht sein.
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